Reisebericht 2002
Das erste mal in
Gambia
Durch Erzählungen
von Ingo, einem
sehr guten Freund
und Geschäftskollegen,
erfuhr ich interessante
Dinge über
die Lebensweise
der Bevölkerung
dieses kleinen
westafrikanischen
Staates. Ich wußte
nur, daß
Ingo einen Verein
zur Selbshilfe
gegründet
hat, für
Spendengelder
in Deutschland
anfragt und Benefizkonzerte
veranstaltet.
Zwei Konzerte
durfte ich 2002
miterleben.
Also was tun?
Auf einmaliges
Fragen Ingos sagte
ich spontan einem
Besuch in Gambia
zu. Dieser sollte
mit meinem persönlichen
Urlaub verbunden
werden. Im November
2002 war es soweit.
Der erste Besuch
wurde Wirklichkeit.
Am Flughafen angekommen,
wurden wir bereits
von Ingos Freunden
abgeholt und in
unser Hotel gebracht.
Am Tag darauf
sind wir bereits
für Besprechungen
mit dem Schul-
und Kindergartenleiter
verplant worden.
Die notwendigen
und benötigten
Sachen, die für
Schule und Kindergarten
benötigt
werden, wurde
uns aufgetragen.
Das Budget hierfür
gaben wir bekannt.
Die Tage darauf
wurden von Einkäufen
und Preisverhandlungen
geprägt.
Ich durfte das
Marktgeschehen
und die Freundlichkeit
der Einheimischen
kennenlernen.
Auch privaterseits
wurden wir sehr
herzlich aufgenommen.
Ja, ich kann inzwischen
von Freunden reden,
die ich kennenlernen
durfte. Nach 4
Tagen war es soweit.
Das beschaffte
Schulmaterial,
Lebensmittel,
Spielsachen, Baumaterial
etc. haben wir
zusammengetragen
und zur Schule
und Kindergarten
gebracht. Zwei
„heisse“
Tage standen uns
bevor. Zum Anlass
unseres Besuches
wurden Freudentänze,
Gesänge und
Gedichte vorgetragen.
In der Schule
bin ich von etwa
1000 Schülern
und im Kindergarten
von 100 Kindern
sowie Elternteilen
gemustert worden.
Es ist nur zu
beschreiben, wenn
man es am eigenen
Leibe spüren
darf.. Die restlichen
Tage wurden mit
Besuchen von Bekannten
und Freunden sowie
etwas Entspannung
verbracht. Jedoch
während der
gesamten Tage,
die ich in Gambia
verbringen durfte,
konnten meine
Gedanken niemals
die vielen freundlich
und strahlende
Kinderaugen vergessen.
Selbstverständlich
bin ich auch 2003
nach Gambia geflogen,
um unsere gemeinsame
Arbeit fortzusetzen.
Ich habe erkannt,
daß man
mit für uns
wenig Mittel eine
ganze Menge auf
dieser Erde erreichen
kann. Die Menschen
in Gambia habe
ich einfach in
mein Herz einschließen
müssen. Mir
wird Tag für
Tag bewußt,
wie gut es mir
und meinen Menschen
eigentlich geht
und die von uns
definierten Probleme
eigentlich keine
darstellen.
Ich hoffe, daß
in Zukunft viele
Menschen unsere
Tätigkeit
unterstützen
werden.
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